Di 24 Jul 2007
Kennen Sie folgende Situation: Sie schreiben zu einem Thema ein Paar Stichworte auf. Sie starten oben auf einem leeren Blatt. Schon nach wenigen Zeilen fallen Ihnen aber zu den ersten Punkte weiter Unterpunkte ein. Entweder machen sie Pfeile oder klemmen die neuen Informationen in die schon geschrieben Abschnitte. Nach ein Paar Minuten ist Ihr Notizblatt zum Schmierzettel gewuchert.
Jetzt kann man sich beklagen, dass unser Gehirn offenbar nicht so schön strukturiert arbeitet, wie wir das gerne hätten. Unsere Ideen und Assoziationen entstehen meist ungeordnet und sprunghaft. Das menschliche Gehirn umzuprogrammieren ist kein sinnvoller Ausweg. Aber wir können unsere Arbeitstechniken unserem Gehirn anpassen.
Mind Mapping ist eine gehirn- freundliche Arbeitstechnik, die von Tony Buzan in den 1970er Jahren entwickelt wurde.
Beide Gehirnhälften benutzen
Die Forschung hat erwiesen, dass unsere beiden Gehirnhälften unterschiedlich arbeiten.
Die linke Gehirnhälfte ist zuständig für:
- Logik und Rechnen
- Sprache, Worte
- Verarbeitet abstrakt und sequentiell
Die rechte Hälfte hat ihren Schwerpunkt bei:
- Integration und Gesamtbild
- Farbe
- Phantasie
- Räumlichen Vorstellung
- Rhythmus
MindMapping aktiviert beide Häften. Die Informationen erhalten mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Dadurch wecken sie neue und andere Assoziationen.
Schritte
Wie sehen die gundlegenden Schritte dieser Technik aus?
1.Thema in die Mitte
Schreiben Sie das Thema in die Mitte eines leeren Blattes. Finden sie einen möglichst kurzen und griffigen Titel.
Tipp: Trauen Sie sich das Thema auch graphisch zu skizzieren. Zum Beispiel einen Koffer, wenn sie ihre Urlaubsreise planen.
Tipp: Benutzen Sie unliniertes Papier und drehen sie es quer, damit Sie Ihre Ideen in alle Richtungen ausdehnen können.

2. Starten Sie mit den Hauptästen
Ausgehend von dem zentralen Thema zeichnen Sie die ersten Hauptäste in verschiedene Richtungen. Auch hierfür wählen sie kurze und prägnante Begriffe, die sie auf die Äste schreiben.
Tipp: Zwingen sie sich nicht alle Hauptäste zu finden. Fallen Ihnen später weitere Hauptpunkte ein, können Sie diese ohne Probleme ergänzen.

3. Verzweigen Sie die Hauptäste weiter
Jetzt können Sie zu den Hauptpunkten alles Notieren, was Ihnen wichtig und sinnvoll erscheint. Eine Reihenfolge ist nicht notwenig. Spingen Sie ruhig zwischen den Punkten.
Tipp: Verdeutlichen sie auch Unterspunkte mit Symbolen und Grafiken.

Los geht’s starten sie ihre erste Mind Map.
Viel Spaß!
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