Im aktuellen c’t Magazin TV werden einige Consolen und Spiele vorgestellt und untersucht:

Hier der Link zur Meldung auf heise.de.

Haben Sie als Kind auch mit Lego und Bauklötzen gespielt und die schönsten und kreativen Bauwerke entwickelt.

Cubespace versetzt sie zurück in ihre Kindheit und bietet ihnen eine virtuelle Welt. Unterhaltsam und witzig stapeln sie die farbigen Würfel zu neuen und innovativen Kunstwerken. Hier können Sie kreativ entspannen. Eine interessante Idee. Viel Spass mit Cubescape: http://www.themaninblue.com/experiment/Cubescape/index.php.

Screenshow Cubescape

Seit April 2008 existiert eine weitere kostenlose Mind Mapping Software unter dem Namen: Cayra.
Der Funktionsumfang reicht nicht nicht ganz an die kostenpflichtigen Profiwerkzeuge und auch der kostenlosen Konkurrenz FreeMind heran, ist aber schon sehr beeindruckend. Punkten kann Cayra mit der sehr schön gelungenen Optik. Die erstellten Mind Maps und die Oberfläche der Software sieht sehr ansprechend aus. Cayra stellt die Zweige sehr organisch dar und macht es dem Benutzer sehr
einfacht optisch schöne Maps zu erstellen.

Die Hauptfunkionen sind direkt über Buttons am oberen Bildschirmrand erreichbar. Ein Menu im klassischen Sinn existiert nicht. Die Eigenschaften der erstellten Einträge der Mind Map sind am rechten Rand leicht erreichbar. Das Erfassen, Umorganisieren und Verlinken von Einträgen ist leicht erlernt und geht dann schnell von der Hand. Beim Installationsprozess wird das notwendige .NET Framework 3.0 evtl. zusätzlich installiert.

Fazit:
Wer die Integration in andere Office-Programm sucht, oder spezielle Exportformate, wie PDF oder HTML braucht, muß zu einer anderen Software greifen. Cayra hat seine Stärken im schnellen und effizienten Erfassen von Mind Maps. Es scheint damit gut zur Unterstützung von Brainstormings oder anderen Kreativitätstechniken geeignet.

Hier die Internet-Adresse zum Anbieter: http://cayra.net/

Screenshot:

Kostenlose Mind Mapping Software: Cayra

Bisher hatte ich schon bei jeder neuen Map die Qual der Wahl:

Soll ich meine künstlerische Ader ausleben und ganz klassisch mit Papier und Buntstiften loslegen, oder doch ganz innovativ und modern die Software starten?

In Zukunft scheint die Entscheidung noch schwerer zu werden. Jetzt kann ich die Map auch “online” direkt im Browser erstellen. Mir sind 2 Angebote aufgefallen, die direkt im Browser funktionieren:

Letzteres Angebot scheint aber noch tief im Beta-Test zu stecken und noch nicht vollständig zu funktionieren. MindMeister wird schon als kommerzieller Dienst angeboten. Es gibt aber auch für den Einstieg ein kostenloses Angebot. Der erste Eindruck ist sehr positiv und ich werde in den nächsten Tagen einen Erfahrungen berichten, wie gut sich Mind Mapping und Web 2.0 vertragen.

Sie wollen sich für eine Prüfung vorbereiten und müssen sich dafür durch Unmengen von Stoff durcharbeiten. Für viele eine sehr unangenehme Vorstellung, da Sie nicht wissen, wie sie dabei vorgehen sollen. Jeder von uns hat sich für das Lernen vielleicht schon so seine ganz eigenen Methoden erarbeitet. Manche Methoden sind recht erfolgreich und andere jedoch recht mühselig. Dabei kann Lernen relativ leicht sein, wenn man ein paar Regeln beherzigt:

1. Den Stoff strukturieren:
Sie können sich noch so bemühen, die besten Lerntechniken anwenden und trotzdem kaum etwas dabei lernen. Deshalb ist die erste Regel für erfolgreiches Lernen, dass man den Sinn des Stoffes versteht. Das heißt, Sie lesen den Text zwei, dreimal oder fünfmal durch, bis Sie den Inhalt wirklich verstanden haben. Scheuen Sie sich dabei nicht ein Fremdwörterlexikon oder Duden zur Hilfe zu nehmen. Machen Sie sich zum besseren Verständnis Notizen an den Rand des Textes, markieren Sie Wörter oder Sätze die Ihnen wichtig erscheinen. Damit haben Sie schon die erste Hürde genommen. Farbe ist ein gutes Hilfsmittel.
Nun folgt die Strukturierung des Textes. Jeder Text ist in mehrere sinnvoll zusammenhängende Abschnitte untergliedert. Diese logischen zusammenhängenden Textbausteine sollten Sie nach Ihrem eigenen logischen Verständnis strukturieren. Suchen Sie dazu im gesamten Text die Inhalte heraus, die nach Ihrem individuellen Verständnis zusammenhängen und markieren Sie diese entsprechend. Diese Art der Strukturierung erleichtert Ihnen das Verstehen des Textinhaltes. Durch das Zusammenfassen des Inhaltes nach Ihrer ganz „eigenen“ Logik, helfen Sie Ihrem Gedächtnis die Inhalte zu speichern. Denn jedes Gedächtnis hat seine eigenen logischen Strukturen. Zur Strukturierung eignet sich auch Mind Mapping hervorragend.

2. Lernen: Werden Sie zum Regisseur - “Film ab”
Hier kommen die Gedächtnistechniken zum tragen. Um den Stoff langfristig im Gedächtnis zu verankern muss er in eine Sprache kodiert werden, die das Gedächtnis versteht. Dies erfolgt am besten mit Bildern. Unser Gedächtnis arbeitet nicht mit Wörtern oder Buchstaben, sondern mit lebendigen, bewegten, farbigen Bildern. Das heißt, sämtlicher Lernstoff wird als „Minifilm“ abgespeichert. Dazu nehmen Sie einen logisch abgegrenzten Inhalt und versetzen sich in die Rolle eines Regisseurs. Stellen Sie sich vor, Sie müssten den Textinhalt einem möglichst breiten Publikum verständlich “rüber bringen”. Dabei soll das Publikum aber auch unterhalten werden. Am besten gelingt dies, indem Sie Ihrer Phantasie freien Lauf lassen und Sketche, Kuriositäten einbauen. Je ausgefallener die Darstellung ausgeschmückt wird, desto besser kann sich Ihr Gedächtnis den Stoff merken. Reihen sie nun alle logisch abgegrenzten Inhalte zu einem einzig langen Film zusammen. Dadurch trainieren Sie nicht nur Ihre Phantasie und Kreativität, sondern können sich durch das Abspulen des Films den Inhalt des Stoffes jederzeit aus dem Gedächtnis hervorholen.
Um sich den Stoff dauerhaft im Gedächtnis abzuspeichern sind regelmäßige Wiederholungen notwendig. Für die Speicherung im Langzeitgedächtnis hat sich wissenschaftlich folgender Wiederholungsrhytmus bewährt: Wiederholungen nach 24 Stunden, nach zwei Tagen, nach 7 Tagen, nach 4 Wochen und nach 3 Monaten. Zugegeben, dies erfordert ein wenig Motivation, aber der Aufwand lohnt sich um ein vielfaches.

Versuchen Sie es!

Seit kurzem ist die neuen Version 7 des MindManager im Handel. Die Frage ist, welche neuen Features sind hinzugekommen und lohnt sich das Update?
Hier einige Funktionen im Überblick:

  1. Neue Benutzeroberfläche mit Multifunktionsleiste (Microsoft Fluent UI):
    Damit gleicht sich der MindManager 7 an die Office Programme von Microsoft an und integriert etwas besser. Das neue Look&Feel ist auf dem ersten Blick natürlich neu und viele Funktionen sind nicht dort zu finden wo man sie erwartet. Aber grundsätzlich ist es natürlich eine gute Idee, dass die Programme einheitlicher zu bedienen sind. Eine gewisse Zeit für Einarbeitung sollten Sie aber einplanen.
  2. Zweig allein stellen:
    Diese Funktion zeigt nur den selektierten Ast und seine Unteräste an. Äste auf einer höheren Ebene und Nebenäste sind verborgen. Damit lassen sich besonders komfortabel größere Maps bei Meetings präsentieren. Der Betrachter kann sich dabei auf die Details eines Zweigs konzentrieren, ohne von den übrigen Informationen abgelenkt zu werden. In großen Maps ist diese Funktion wirklich hilfreich. Ein kleines Detail ist noch zu verbessern: Zeigt man einen Zweig alleine an und will danach wieder die komplette Map sehen, werkt sich der MindManager 7 leider nicht den alten Ausschnitt der Map und der Benutzer muss manuell wieder an die entsprechende Stelle navigieren.
  3. Zweig aufteilen:
    Diese Funktion erzeugt einen oder mehrere neue Zweige aus dem, im aktuellen Zweig ausgewählten Text.
  4. Sehr sinnvoll ist im neuen MindManager diese Funktion: Ansichten können unter einem Namen gespeichert werden. In der Ansicht sind die Zustände der Äste (reduziert/erweitert), Zoomfaktor und der aktuelle Filter abgelegt.

Fazit: Im wesentlichen sind Detailfunktionen hinzugekommen. Das Update scheint nur für Poweruser sinnvoll.

Im nächten Beitrag werden weitere Funktion des neuen MindManager 7 untersucht.

Auch diesen Jahr gibt es die Memo Masters wieder: Am 27.7.2007 und 28.07.2007 findet die 10. Auflage der Deutschen Gedächtnismeisterschaften statt. Veranstaltungsort ist diesmal die Aeskulap Akademie in Tuttlingen (Baden-Württemberg)

Ein besonderes Highlight ist sicherlich der Vortrag von Tony Buzan, dem Vater der Mind Mapping-Methode am Samstag mit dem Titel: “Memory and the Future”.

Die Kontrahenten treten in 3 Wettbewerben an:

- “Deutsche Gedächtnismeisterschaften”
- “Deutsche Junioren-Gedächtnismeisterschaften” (Kinder 8 – 12 Jahre und Jugendliche 13 – 17 Jahre)
- “German Memo Open”, der freie Wettbewerb für internationale Gedächtnissportler.

Link zur Veranstaltung: http://www.memomasters.de

Kennen Sie folgende Situation: Sie schreiben zu einem Thema ein Paar Stichworte auf. Sie starten oben auf einem leeren Blatt. Schon nach wenigen Zeilen fallen Ihnen aber zu den ersten Punkte weiter Unterpunkte ein. Entweder machen sie Pfeile oder klemmen die neuen Informationen in die schon geschrieben Abschnitte. Nach ein Paar Minuten ist Ihr Notizblatt zum Schmierzettel gewuchert.
Jetzt kann man sich beklagen, dass unser Gehirn offenbar nicht so schön strukturiert arbeitet, wie wir das gerne hätten. Unsere Ideen und Assoziationen entstehen meist ungeordnet und sprunghaft. Das menschliche Gehirn umzuprogrammieren ist kein sinnvoller Ausweg. Aber wir können unsere Arbeitstechniken unserem Gehirn anpassen.
Mind Mapping ist eine gehirn- freundliche Arbeitstechnik, die von Tony Buzan in den 1970er Jahren entwickelt wurde.
Beide Gehirnhälften benutzen
Die Forschung hat erwiesen, dass unsere beiden Gehirnhälften unterschiedlich arbeiten.

Die linke Gehirnhälfte ist zuständig für:
- Logik und Rechnen
- Sprache, Worte
- Verarbeitet abstrakt und sequentiell

Die rechte Hälfte hat ihren Schwerpunkt bei:
- Integration und Gesamtbild
- Farbe
- Phantasie
- Räumlichen Vorstellung
- Rhythmus

MindMapping aktiviert beide Häften. Die Informationen erhalten mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Dadurch wecken sie neue und andere Assoziationen.

Schritte
Wie sehen die gundlegenden Schritte dieser Technik aus?

1.Thema in die Mitte
Schreiben Sie das Thema in die Mitte eines leeren Blattes. Finden sie einen möglichst kurzen und griffigen Titel.
Tipp: Trauen Sie sich das Thema auch graphisch zu skizzieren. Zum Beispiel einen Koffer, wenn sie ihre Urlaubsreise planen.
Tipp: Benutzen Sie unliniertes Papier und drehen sie es quer, damit Sie Ihre Ideen in alle Richtungen ausdehnen können.

2. Starten Sie mit den Hauptästen
Ausgehend von dem zentralen Thema zeichnen Sie die ersten Hauptäste in verschiedene Richtungen. Auch hierfür wählen sie kurze und prägnante Begriffe, die sie auf die Äste schreiben.
Tipp: Zwingen sie sich nicht alle Hauptäste zu finden. Fallen Ihnen später weitere Hauptpunkte ein, können Sie diese ohne Probleme ergänzen.

3. Verzweigen Sie die Hauptäste weiter
Jetzt können Sie zu den Hauptpunkten alles Notieren, was Ihnen wichtig und sinnvoll erscheint. Eine Reihenfolge ist nicht notwenig. Spingen Sie ruhig zwischen den Punkten.
Tipp: Verdeutlichen sie auch Unterspunkte mit Symbolen und Grafiken.

Los geht’s starten sie ihre erste Mind Map.

Viel Spaß!